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Die Modernisierung der Sparkasse Schillingsfuerst, welche zuletzt in den 70er Jahren umgebaut wurde, hatte in erster Linie eine Zielsetzung: Kundennähe gewinnen! Noch vor einigen Jahren bestanden Banken aus nicht viel mehr als verglasten Schaltern und den dahinter verborgenen Angestellten. Moderne Geldinstitute arbeiten schon längst nicht mehr über einen Tresen hinweg. Der Schlüsselbegriff in der heutigen Zeit ist die betreute Selbstbedienung. So können die Kunden heute alle möglichen Geschäfte an modernen und multifunktionalen Automaten abwickeln und die Bankangestellten stehen beratend zur Seite. Eine neu eingebaute, runde Wand im Zentrum des Gebäudes umfasst diesen Servicebereich und bietet Platz für die Automaten, welche so angeordnet sind, dass stets ein Blickkontakt zu den Angestellten möglich ist. Weitere Automaten werden in Nischen, abgeschirmt vor neugierigen Blicken, untergebracht. Insgesamt entstand viel Platz für die Kommunikation zwischen Kunde und Bank, sei es an den Service-Points, die frei im Raum stehend und jeweils mit einem Computerterminal ausgestattet, für unverbindliche Informationen zur Verfügung stehen oder in den Beratungsräumen für diskretere Gespräche. Durch große Unterbrechungen in der Wand - lediglich ein oberer, abschließender Ring läuft durch - kann viel Tageslicht in den Servicebereich fallen und eine helle, freundliche und transparente Atmosphäre schaffen. Außerhalb der Geschäftszeiten wird der kreisrunde Innenraum mittels einer elektrisch verschiebbaren Glaswand getrennt und eine halbkreisförmige 24-Stunden-Selbstbedienzone entsteht. Bauherr: Sparkasse Rothenburg o.d.T.; BRI: 2.960 m³; NF: 670 m²; Kosten: 2.0 Mio DM |
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